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 Traseyo-traumasensibles Yoga

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Sandra Nitya Ulmer




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Anmeldungsdatum: 28.07.2010
Beiträge: 7


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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 16:27    Traseyo-traumasensibles Yoga Antworten mit ZitatNach oben

Liebe ForumsleserInnen !

Im Vorstellungsbereich habe ich mich schon kurz vorgestellt. Ich bin Nitya, Yogalehrerin, Sozialpädagogin und Traumatherapeutin i.A.
Und ich habe ein Konzept entwickelt, Yoga für Menschen mit Traumata "gefahrlos" zugänglich zu machen. Mir war es ein Anliegen, dass Menschen, die Trauma erlebt haben, eine Möglichkeit bekommen, Körperarbeit zu machen, die möglichst wenig triggert und bei der spezifisch Rücksicht genommen wird auf die Bedürfnisse traumatisierter Menschen. Und so ist nach und nach Traseyo entstanden.

Traseyo steht für TRAumaSEnsibles YOga. Es ist klassischer Hatha-Yogaunterricht, angepasst auf die Veränderungen im Nervensystem durch Traumata und angepasst auf besondere Bedürfnisse traumatisierter Menschen. Es findet sowohl in Kleingruppen (4-6 TN) als auch im Einzel und in Seminaren in Stuttgart statt. Das Einzugsgebiet ist recht groß, da ich meines Wissens die einzige bundesweit bin, die traumasensibles Yoga oder gar Körperarbeit anbietet. Alle, die zu weit weg wohnen für regelmäßige Angebote können die Samstags oder Wochenendseminare nutzen.

Es gibt regelmäßig Infoveranstaltungen, die offen sind für alle, ob traumatisiert oder nicht. Dort stelle ich das Konzept theoretisch vor und es gibt eine praktische Schnupperstunde. Mir ist es wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, auszuprobieren, bevor er sich entscheidet. Denn gerade bei Trauma ist Vertrauen oft ein großes Thema und es gibt immer Menschen, mit denen man nicht kann (auch wenn man nicht traumatisiert ist natürlich).

Durch Traumata gibt es gravierende Veränderungen im Nervensystem, die dazu führen können, dass klassisches Hatha-Yoga nicht möglich ist oder nur mit "Augen zu und durch"- Und das ist nicht mein Anliegen. Mein Anliegen ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem es nach und nach, Schrittchen für Schrittchen möglich ist, sich einzulassen auf sich in Körper,Seele und Geist. Einen Raum in dem keiner schräg schaut wenn jemand die Arme voller Narben hat oder in Tränen ausbricht. Einen Raum, in dem auch Teddybären, Chillischoten etc, wenn gewünscht neben der Yogamatte möglich sind.

Das ganze Konzept hier zu erörtern ist unmöglich, aber ich hoffe, Ihr habt eine erste kleine Idee bekommen. Auf der Homepage www.yogaundtrauma.de findet Ihr mehr Infos noch.
Die nächste Infoveranstaltung zu der ich alle einlade ist am 28,8, von 10-13 Uhr. Die Ausschreibung dazu findet Ihr auch auf der Homepage. Wenn Ihr Fragen habt, fragt. Hier oder per Email. Ihr findet auch Erfahrungsberichte auf der Homepage. Manchmal ist es gut, von anderen zu lesen wie es ihnen ergeht mit Traseyo.

Ich wünsche Euch allen einen guten Weg und würde mich freuen, Euch bald persönlich kennenzulernen !

Liebe Grüße
Nitya

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